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Die Kraft der Biozönose - oder was Gemeinschaft leisten kann.

Erfahrungen auf den Tagen der Biodiversität und ihre kulturelle Strahlkraft.


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Erfahrungen auf den Tagen der Biodiversität und ihre kulturelle Strahlkraft

Das harmonische Zusammenwirken von Menschen im Bewusstsein und in der Verkörperung ihrer natürlichen Umwelt braucht wenig Technik.


Titelbild
Foto: © Christoph Gruber, BOKU Wien

Workshop an den Tagen der Biodiversität, BOKU Wien, 2025

Die Kraft der Biozönose

Ende Februar 2025 fanden die vom Biodiversitätshub veranstalteten Tage der Biodiversität an der BOKU in Wien statt. Es war ein Zusammentreffen motivierter, engagierter, vornehmlich deutschsprachiger Wissenschaftler*innen und Interessierter der Zivilgesellschaft, die eine Fülle von parallel laufenden Vorträgen und Workshops zu neuesten Ergebnissen, Methoden und Projekten rund um das Thema Pflanzen, Tiere und Menschen auf dem Planeten Erde besuchen konnten. Neben den bekannten Krisenszenarien und was man im Zusammenspiel von Politik, Recht und Wirtschaft tun sollte und wie neueste technische Anwendungen dabei helfen können, fand auch ein kreativer Workshop statt.
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Workshop Humans with Nature Areas Katharina Ranjan

Die Methode macht den Unterschied

Entwickelt wurde ein Raum, in dem sich die Teilnehmer*innen auf Augenhöhe ganz natürlich als Lebewesen begegnen. In der Session „Humans with Nature Areas“, organisiert von Wissenschaftler*innen der Universität für Weiterbildung Krems wurden die Teilnehmer*innen angeleitet, sich sprachlich-literarisch oder körperlich-improvisierend mit einem der großen Bereiche „extensive ökologische Land- & Forstwirtschaft“, „naturverträgliche Infrastruktur“, „Güter vs. Konsumgüter“, „soziale Formen des Zusammenlebens“ oder „alternative Rechtsformen“ zu beschäftigen. In der Improvisationsgruppe, die nicht mit einer verbalen Vorstellrunde, sondern non-verbal mit Bewegung zu Musik startete, wurde – auf der BOKU nicht verwunderlich – das Thema „extensive ökologische Land- & Forstwirtschaft“ gewählt. Diese Entscheidung wurde nicht kognitiv, sondern durch Herumgehen im Raum, in dem an den Wänden Plakate mit dem Thema verteilt hingen, getroffen. Intuitiv ging es weiter und eine Word-Cloud verschriftlichte, wofür die Teilnehmer*innen reihum frei ihre spontanen Assoziationen ausdrückten. Abschließend wurde das tanz-bzw. theaterpädagogische Element der „Positionsarbeit“ genutzt, um die altersmäßig gemischte Gruppe in einer Ecke des Raums durch eine Bewegung oder Haltung das Thema darstellen zu lassen. Es entstand das gestellte Bild eines Bauernhofs, auf dem Pflanzen, Tiere und Menschen eine Aufgabe und wertvolle Rolle in der Gemeinschaft spielen.

Wissenschaftliches Nachwort

Das Zusammenspiel von Kunst und Wissenschaft ist ein integrationswissenschaftlicher Ansatz, um Formen des impliziten oder stillen Wissens zu aktivieren. Menschen gewinnen eine ganzheitlichere Sicht auf bestimmte Probleme und werden durch bewusste Emotionalisierung im Entwickeln von möglichen Lösungsansätzen kreativer.

  • Autor: Mag.a. Katharina Ranjan
  • Datum: 14.10.2025

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Originalquellen und Recherchematerial:

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["Rechte der Natur","Soziales und Gesellschaft","Naturschutz","Politik und Bürgerbeteiligung","Umwelt und Gesundheit"]

Autorenprofil:

Mag. Mag.a. Katharina Ranjan ist Juristin mit Spezialisierung auf Umwelt- und Agrarrecht. Sie ist als Datenschutzbeauftragte an der Donau-Universität Krems tätig und bringt ihre Expertise in interdisziplinäre Projekte ein.