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Konfliktlinie im Alpenverein
Brennende Windräder, ausgelaufenes Öl oder von Rotorblättern getötete Tiere: Das ist ein Bild, das einige Alpenvereinsvertreter in Vorträgen über die Windkraft zeichnen.
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Konfliktlinie im Alpenverein
Auf der einen Seite stehen Funktionäre, die seit Jahren potenzielle Gefahren, die von Windrädern ausgehen könnten, in Vorträgen präsentieren. Vor allem an den Inhalten von Herbert Jungwirth vom oberösterreichischen Alpenverein stoßen sich viele Mitglieder. Seit mehr als zwölf Jahren präsentiert er Ansichten, weshalb Windräder keinen Platz haben sollten – auf Bergen nicht, aber auch im Alpenvorland würden sie den Horizont „zersprageln“.
Mitglieder des Alpenvereins
Energiewende muss beide Anforderungen erfüllen
„Die Energiewende muss beide Anforderungen erfüllen – sowohl Klimaschutz als auch Naturschutz. Und alle Projekte, die nicht beide Anforderungen erfüllen können, scheiden aus“, sagt Mair. Erneuerbare Energieprojekte in den Bergen könne man damit aber nicht pauschal ausschließen. „Wir haben ja durchaus auch schon große Photovoltaikanlagen in der Höhe installiert, am Pitztaler Gletscher zum Beispiel. Und wenn ich mit Menschen rede, in der Nähe von Skigebieten, da sind die wenigsten dagegen. Da haben wir ja schon Industrieanlagen im Hochgebirge“, meint Mair. Effektiver wären laut ihm aber Kompromisse unterhalb der Baumgrenze – ein Appell an die Energieunternehmen, auch dort Windparks zu entwickeln.
„Attraktive Windgegenden wären ja durchaus auch im Inntal, im Wipptal, im Tannheimer Tal, in Tal- oder Hanglagen. Vielleicht ist es nicht die attraktivste und größte Windkraftanlage, die man dann bauen kann“, so Mair.
Windräder dann aber nicht mehr verstecken
Bundesland Salzburg in einem Mail vom
20. März 2022 formulierte: „Man kann nicht alles im Leben haben. Man muss Kompromisse schließen. Das sollte auch der Alpenverein bedenken.“
Windräder dann aber nicht mehr verstecken
- Autor: Johanna Brandhauser
- Datum: 27.07.2025
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Öffne Research-BoxBildnachweise:
- Bild oben rechts - Bürgermeister Ramharter © faktenstrom
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Johanna Brandhauser ist Autorin und Kommunikationsexpertin, die seit Jahren internationale Großkonzerne in ihrer Kommunikationsstrategie berät. Ausgebildet in Österreich hat sie weltweit gearbeitet und internationale Auszeichnungen erhalten. Für faktenstrom schreibt sie unter dem Heteronym Johanna Brandhauser Gastbeiträge im Bereich Gesellschaft und Kommunikation.